Lea labert: Intuitives Laufen- Emotional Running

In der Schule war ich bei den Bundesjugendspielen nur selten dabei. Meist hatte ich ein Attest. Ob hierfür der Grund in körperlichen oder seelischen Problemen lag, ist diskutierbar.

Der 800 Meter-Lauf tat in meinen Bronchien weh und brachte mich an meine Grenzen. Der 50 Meter Sprint war mein Horror, Entweder knickte ich beim Start um oder war mit Abstand die Letzte. Ich hatte immer das Gefühl schwere Klötze an den Beinen zu haben und nicht wirklich vorwärts zu kommen, wie das Gefühl in manchen Alpträumen.

Sportunterricht war schrecklich. In meiber Klasse waren auch noch fast alle aktive Sportvereinsmitglieder im Bereich Leichtathletik. Im Vergleich konnte ich mich nur schlecht fühlen und mein Selbstbild in Bezug auf Sportlichkeit schrumpfte in sich zusammen. Gepaart mit normaken Pubertätsgefühken war eine Teilnahme am Sportunterricht ohne Traumaentwicklung kaum möglich.

Momentan liebe ich Laufen. Es sind meine schönsten Stunden, mit mir alleine, in der Woche. Besonders im Sprint entdecke ich meibe persönlichen Stärkennund fühle mich einfach sau geil. Ob 5 oder 10km, vielleicht auch mehr…macht mir alles keine Angst mehr. Ganz im Gegrnteil! Es macht mir Spass!

Ich nenne mein derzeitiges Training Intuitives Laufen oder emotional Running. Es ist irgendwie etwad zwischen Yoga und Joggen. Obwohl es dabei nur um das Yoga-Prinzip und nicht um die Asanas geht.

Priorität hat mein Gefühl bzw. meine Lust. Ich entscheide nach mrinem Gefühl, wie oft ich pro Woch laufen gehe. Durchschnittlich ist es ca. 3x. Genauso entscheide ich mich spontan für die Strecke, die Länge, das Tempo, Intervallwechsel, Intensität und zusätzliche Gewichte. Sprints sind immer bedeutsamer geworden, aber es gibt auch Tage an denen ich ruhig und lang laufe.

Wichtig ist, dass ich meine Aufmerksamkeit immer wieder auf much richte und nachspüre. Möchte ich schin wieder sprinten? Wie lange? Welcher Weg fühlt sich gut an. Welchen Untergrund mag ich jetzt?..sind innere Fragen, die ich spontan in meinem Lauf beantworte und meinen Run anpasse.

Wie im Yoga hat die Synchronisation von Atmung und Bewegung einen Hauptaspekt. Ein weiterer yogischer Aspekt ist die Wahrnehmung des Momentes, meiner Empfindungen und Gedanken und deren Akzeptanz. Ich versuche meine Grenzen nur sanft auszudehnen, mit Genuss, nicht mit Druck!

Seit ich diese Technik für mich entdeckt habe, liebe ich das Laufen. Ich fliege regelrecht am Kanal entlang, hüpfe durchs Moor und geniesse das Gefühl kraftvoll und mit Spass Kilometet hinter mur zu lassen.

Ich kann so das Gedankenkarussel schwieriger Situationen zeitweise ausschalten, meine Kraft und Möglichkeiten neu entdecken.

Ganz nebenbei lerne ich beim intuitiven Laufen viel über mich. Z.B. dass ich bei häufigen Sprintintetvallen neue Kraft tanke und entspanntes monotines Laufen mich eher Kraft kostet. Diese und andere Erkenntnissehelfen mir im Alltag mich selbst besser zu verstehen.

Aber Wettkämpfe und Vergleiche, Zeiten und Distanzen, sowie das Messen von Leistungssteigerungen interessieren mich immer noch nicht.

Ich Laufe um zu Laufen. Punkt!

Geniesse die Natur. Im Regen oder auch bei Sonnenschein. Entdevke Pflanzen und Tiere und den Puls des Lebens.

Probier es doch auch mal!

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